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Der Hochkönig mit 2.941 m ist die
höchste Erhebung der Berchtesgadener Alpen und überragt alle Berge im
Umkreis
von 40 Kilometern. Als Hochkönig wird sowohl die Gebirgsgruppe als auch
ihre höchste Erhebung bezeichnet. Im Nordwesten ist das Bergmassiv durch
die Torscharte mit dem Steinernen Meer verbunden. Nördlich wird es vom
Hagengebirge durch da Blühnbachtal getrennt.
Die Gebirgsgruppe besteht aus einer nach Norden
geneigten etwa 12 km² großen Hochfläche, die aber nach Süden mit bis zu
1000 m hohen Felswänden und Türmen abbricht (Mandlwände). Auf der
Gipfelflur liegt die so genannte Übergossene Alm, die bis auf etwas 2.700 m
herabreicht. Dieser spaltenlose Plateaugletscher hatte 1878 noch eine
Fläche von 5,5 km², ist aber bis heute auf weniger als 1,5 km²
abgeschmolzen.
Direkt auf dem Gipfel des Hochkönigs steht das
Matrashaus mit grandioser Aussicht auf die anderen Gebirgsstöcke der
Berchtesgadener Alpen im Norden, die Dachsteingruppe im Osten und den
Zentralkamm mit der Glocknergruppe im Süden.
Auf den Hochkönig gibt es verschiedene Routen: Von
Werfen aus über die Dielalm 1026 m (Parkplatz), weiter zur Ostpreußenhütte
1628 m (Übernachtung) und dann über den Latschenhang, die Steingrube, den
Floßkogel und die Übergossene Alm zum Matrashaus am Hochkönig.
Der leichteste, aber sehr lange Anstieg ist der Weg
vom Arthurhaus (Mühlbach) über die Mitterfeldalm und durch das Ochsenkar.
Kürzer, interessanter und gut markiert, jedoch
anstrengender ist der Anstieg vom Birgkarhaus (Parkplatz) durch das Birgkar
zum Matrashaus.
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