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Wintertouren 2012
Skitourenkurs
Anfänger I – Abfahrtstechnik
Skitour – Samstag, 28. Januar auf die Hochplatte (1841 m) Leitung und Bericht: Cornelius Chuchulowski
Fünf Sektionsmitglieder und vier Gäste starteten vom Parkplatz an der Nordeinfahrt von Achen-kirch auf tiefverschneitem Weg durch den Wald bis zur Falkenmoosalm. Hier pausierten wir und kräftigten uns mit Tee und dem mitgebrachten Frühstück. Temperaturen um den Gefrierpunkt und tief hängende Wolken vernebelten die Sicht. Deshalb entschieden sich zwei Teilnehmer wenig später am Fuß des Gipfelhangs umzukehren und den Ziehweg auf dem Forstweg abzufahren. Der steile Gipfelkamm ist von dieser nur mit vielen Spitzkehren in kurzen Abständen zu bewältigen. Die Abfahrt vom Gipfel über den Südosthang ist dafür umso schöner. Im oberen Bereich mit Pulverschnee, im Mittelbereich teilweise überzogen mit Bruchharsch und in Talnähe feucht, aber immer mit üppiger Schneehöhe. Mutig folgten wir bei schlechter Sicht den Abfahrtsspuren auf unbekanntem Weg durch den lichten Wald und landeten schließlich an einem anderen Ausgangspunkt in Christlum. Von hier aus ging es mit dem kostenlosen Skibus zurück zum Parkplatz.
9. März 2012 –
Winterwanderung auf die Aueralm
Beim dritten Anlauf klappte die Winterwanderung auf die Aueralm (1289 m) oberhalb von Bad Wiessee doch noch. Zu viert machten wir uns am 9. März vom Sonnenbichl-Parkplatz (der inzwischen € 4,00 kostet und auch kontrolliert wird!) auf den Weg. In der Nacht zuvor hatte es 30 cm Neuschnee gegeben, der auf eine immer noch sehr hohe Altschneedecke gefallen war. So ging der Aufstieg durch wunderbaren Pulverschnee bei leichter Minustemperatur. Auch die Märzsonne kam schon über weite Strecken in das Söllbachtal. Oben angekommen teilte sich die Gruppe: Zwei Wanderinnen trotzten draußen heldenhaft dem doch etwas kühlen Wind, während es die beiden anderen an den warmen Kachelofen in der Hütte zog. Nach einem zünftigen Mittagessen, gekocht vom sehr freundlichen sächsischen Hüttenwirt, und unserem traditionellen Gipfeltrunk machten wir uns an den Abstieg - sehr zufrieden, dass wir noch den letzten Zipfel des Winters erwischt hatten.
Sektionstour auf den Hochkönig unter Führung des 1.Vorsitzenden der Sektion Werfen, Karl Genseberger Für das Wochenende 17.-18. März hat die Sektion zu einer Skitour auf den Hochkönig eingeladen. Als Führer konnten wir den 1. Vorsitzenden der Sektion Werfen, Herrn Karl Genseberger gewinnen. Die Vorhersage versprach traumhaftes Wetter für das Wochenende und auch die Schneelage war in diesem Jahr besser, als in manchen Wintern. Die geschlossene Schneedecke reichte Mitte März noch fast bis Werfen.
Allerdings wies der routinierte Bergführer schon bei der Anmeldung darauf hin, dass Alpinerfahrung, sichere Beherrschung der Ski und gute Kondition erforderlich ist. Das war wohl der Grund für die wenigen Anmeldungen. Maximilian und Cornelius Chucholowski und Steffen als Gast des ASC nahmen die Herausforderung an. Am Samstag ging es bei frühlingshaften Temperaturen in kurzen Hosen und Sommerhemd auf die Ostpreußenhütte, wo wir wie gewohnt von Pago mit köstlichen Speisen versorgt wurden. Früh ging es ins Schlaflager und noch vor Sonnenaufgang starteten wir mit Karl und Hannes aus Werfen zum Hochkönig. In der Nacht war der Schnee durchgefroren und mit eisigem Firn überzogen. Die steilen Hänge am Schaflbergl und im Steinkar waren nur mit Harscheisen und vielen anstrengenden Spitzkehren zu bewältigen. Bei einer Spitzkehre verlor ein Teilnehmer nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch seine Trinkflache, die sich nach einigen Purzelbäumen aus der Seitentasche löste und im Abgrund verschwand. Die Tour erlaubt keine Schwächen. Sie ist so zu planen, dass das Steinkar auf dem Rückweg durchquert ist, bevor sich bei steigender Temperatur am Nachmittag die Lawinen lösen. Cornelius entschied sich, in Sichtweite des Gipfels auf die Rückkehr der anderen zu warten. Eine gute Entscheidung. Denn die zügige Durchquerung der Übergossenen Alm ist mit vielen kleinen Auf und Ab verbunden, die auch den trainierten Teilnehmer einiges abverlangte. Karl, Hannes, Maximilian und Steffen erreichten nach 5 Stunden den Gipfel und gönnten sich nur eine kurze Pause. Rechtzeitig um 13:00 Uhr waren sie wieder zurück am Gamskogel und trafen auf Cornelius, der die Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad genutzt hatte. Bei sulzigem Tiefschnee auf der Sonnenseite gemischt mit dünnen Pulverauflagen auf der Nordseite und Bruchharsch dazwischen ging es zurück zur Ostpreußenhütte, wo wir erschöpft aber glücklich den sonnigen Tag auf der Terrasse ausklingen ließen. Vielen Dank an Karl Genseberger für die umsichtige Führung und an eine Empfehlung an unsere Mitglieder, es im nächsten Jahr auch zu versuchen. Ich will mich besser vorbereiten und wieder dabei sein.
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