Kultur- und Wanderreise  „Via Claudia Augusta“ im Vinschgau

vom 22. August bis zum 27. August 2011

 

Leitung und Bericht: Uwe Simon

 

Die Sektion Königsberg hat viele Mitglieder, die nicht nur wandern, sondern auch gerne kulturhistorische Stätten besuchen wollen. In den Jahren zuvor sind wir in der Schweiz über den Splügen- und Gotthardpass gewandert. Dieses Jahr ging es in das Vinschgau. Bereits zur Römerzeit führte durch dieses Tal ein Heer- und Handelsweg, die Via Claudia Augusta. Sie war in dieser Zeit eine der wichtigsten Straßen, die Norditalien mit dem Süddeutschen Raum verband.

 

Mit mir trafen die sechzehn Teilnehmer zur vereinbarten Zeit um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb der Burg Hocheppan ein. Der Tag lud eher zu einem Besuch in einem schattigen Weinlokal ein, als bei über 30° 180 Höhenmeter zur Burg aufzusteigen. Der Schatten der Bäume entlang des Weges schützte uns etwas vor der direkten Sonneneinstrahlung. Oben auf der Burg im Burghof unter der Laube gab es eine vorzügliche Brotzeit und genügend Getränke aus der Burgschänke, um gestärkt dem interessanten Vortrag über die Burggeschichte und die Freskenmalerei aus der romanischen Zeit in dem kleinen Kirchlein zu folgen.

 

      Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9069Hocheppan.JPG Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9062Hocheppan.JPG Beschreibung: IMGP9063

                          Burg Hocheppan                                                                      Innenhof                                            Vor der Kirche                                                                                                                                                      

                                                

 

 Gegen Abend fuhren wir nach Naturns ins Hotel Kreuz, unser Hotel für zwei Nächte.

 

Am zweiten Tag besichtigten wir zuerst die Kirche St. Prokulus, eine der ältesten Kirchen Südtirols mit frühromanischen Wandmalereien. Unser Führer erklärte sie uns sehr humorvoll, spannend und anschaulich.

 

Beschreibung: St. Prokulus Kirchlein

          Kirche St. Prokulus

 

 

Beschreibung: IMGP9071 Beschreibung: Affresk Beschreibung: Altar

                                                 Detail der Freskenmalerei

 

 

Danach besuchten wir das unterirdisch angelegte Prokulusmuseum. Das Museum zeigt die Geschichte der Menschen in dieser Region von der Spätantike über Mittelalter bis zur frühen Neuzeit. Angenehm erfrischend empfanden wir die Temperatur in der Kirche und im Museum. Später wanderten wir in der prallen Mittagssonne, doch bei trockener Luft, durch den malerischen Ort Kastellbel-Tschars steil hinauf Richtung Schnalser Waalweg. Waalwege gibt es vornehmlich im Vinschgau. Es sind Steige entlang früherer als Waale bezeichneter Bewässerungsanlagen.

 

Der Blick über den Kirchturm zu den vergletscherten Bergen im Süden entlohnte die Mühe des Anstiegs.

 

     

 

 Der Weg zum Schnalser Waal ist gesäumt von den Apfelbäumen, an denen dicht an dicht große Äpfel heranreifen. Die pralle Sonne ist nicht gut für den Apfel, erklärt uns ein Obstbauer, die Schale wird leicht bräunlich. Diese Äpfel werden in der Sortieranlage ausgesondert und können nur noch für Apfelsaft verwendet werden.

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 Große Edelkastanienbäume, die Krone übervoll mit Kastanien, stehen am Waldrand. Von hieraus waren es nur noch ein paar Minuten in der prallen Sonne, bis der Wald erreicht war, an dem der Waalweg beginnt. Der Waal führte viel Wasser und je nach Gefälle gurgelte, plätscherte, rauschte das Wasser in seinem engen Bett bergab. Kleine Lichtungen gaben den Blick in das Tal und auf die Berge im Süden frei.

 

           Beschreibung: IMGP9097 Beschreibung: IMGP9101 Beschreibung: IMGP9103

                                                                                                     Rast an der Kapelle, auch die Füße werden gekühlt                                     

 

Bei Temperaturen über 30° ist es besonders wichtig, viel zu trinken. Wir hielten uns daran und fanden es verlockend und herrlich, die Füße in dem kalten und klaren Wasser zu kühlen.

 

An einem steilen Hang entlang mit freiem Blick ins Tal wanderten wir weiter. Die hohen Brombeerbüsche trugen üppige Früchte, die ein Bauer in luftiger Höhe über dem Waal von den dornigen Sträuchern pflückte.

 

      Beschreibung: IMGP9112 Beschreibung: IMGP9110 

                                                                                                                                                                                Barfuß entlang dem Waal

 

 Wir erreichten das Schlossrestaurant Oberortel unterhalb des Schlosses Juval. Das gute Südtiroler Essen stärkte uns Wanderer. Schloss Juval ist im Juli und August geschlossen, da in dieser Zeit der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner mit seiner Familie dort wohnt.

Das konnte uns nicht abhalten, trotzdem zum Schloss Juval hinaufzusteigen. Am Eingangstor wähnten wir uns nicht in Südtirol, sondern in Nepal. Gebetsfahnen flatterten im Wind. Ein zahmer Rabe bettelte um Futter.

 

    Beschreibung: IMGP9117

 

 Zurück nach Tschars wanderten wir über den Sonnenhof und den Stäbner Waal.

Am nächsten Morgen verließen wir das Hotel und fuhren gemeinsam zur Talstation der Bergbahn, die nach St. Martin im Kofel hinauffährt, um über den Vinschgauer Höhenweg nach Schlanders zu wandern. Ich fuhr mein Auto nach Schlanders, um alle Fahrer nach der Tour schnell zu ihren Autos bringen zu können, und kehrte mit dem Fahrrad zur Bergstation zurück. Als wir losgingen war die Luft noch angenehm kühl, der Himmel tiefblau und wolkenlos.

Zuerst wanderten wir auf einer Flurstraße, die in einen engen Wanderpfad mündet, der an einem sehr steilen Hang entlang führt. Schwindelfreiheit, gutes Schuhwerk und Konzentration auf den Weg sind hier erforderlich.

 

     Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9134St. Martin-Schlanders.JPG               

                                                                                                              Der Weg am steilen Hang

 

Die vergletscherten Berge leuchten im Südosten, grüne Wiesen, die Bauernhäuser am steilen Hang, ein Wasserfall, ein Marterl. Immer wieder erfreuten neue Bilder die Sinne.

Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9131St. Martin-Schlanders.JPG  Beschreibung: IMGP9147

 

An einem Bach legten wir eine verdiente Pause ein, denn die Temperatur war sicherlich wieder auf über 30°C gestiegen.

 

Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir eine Forststraße, die in weiten Serpentinen über den Hang nach Schlanders führt. Ein steiler, steiniger Pfad verkürzt für die Wanderer den Abstieg, doch er ist mühsam zu gehen und strapaziert die Kniegelenke. Irmgard überzeugte uns, auf der Forststraße zu bleiben, denn sie kam auf der Straße genauso schnell voran wie wir im steilen Gelände auf dem Wanderpfad Nr. 14. Die Wärme ließ uns immer wieder kurz verweilen, um zu trinken. An einer Kehre zweigt der Weg Nr. 12 ab, der uns nach Schlanders führte. Erschöpft von dem langen und anstrengenden Abstieg erholten wir uns in einem Eiskaffee vor der vereinbarten Führung durch Schlanders.

 

Schlanders blickt auf über 900 Jahre Stadtgeschichte zurück. Wir wurden in die Spitalkirche geführt, zur Schlandersburg mit dem Arkadenhof, zum Rathaus und in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit dem nahezu 100 m hohen nadelspitzen Turm, das Wahrzeichen von Schlanders. Unsere Führerin öffnete uns die Türen in diese alten Gebäude, in die der Normaltourist nicht hineinkommt.

Die gotischen Fresken in der Spitalkirche, der Renaissance-Arkadenhof und der Sitzungssaal in der Schlandersburg, das Treppenhaus im Rathaus sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die uns ausführlich erklärt wurden.

 

Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9155St. Martin-Schlanders.JPG Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9158St. Martin-Schlanders.JPG  Beschreibung: IMGP9161

                                                                            Der Renaissancehof der Schlandersburg  - Ein Sitzungssaal in der Burg

 

 

Das Hotel für die nächsten Tage liegt oberhalb von der Abtei Marienberg auf über 1500 m Höhe und gehört zu Mals im Vinschgau. Es ist über den alten Ort Burgeis zu erreichen.

 

Für alle war es eine Wohltat, nach der heißen Luft im Tal in die Kühle der Bergluft zu entfliehen. Vom Hotel sieht man weit hinaus in das Tal mit den Orten Mals, Glurns und Schluderns. Das Abendmenü ließ keine Wünsche offen und die Weinkarte bot eine gute Auswahl Südtiroler Tropfen.

 

Am vierten Tag war ein umfangreiches Programm zu bewältigen.

Um 10 Uhr stand zunächst die Besichtigung der Benediktinerabtei auf dem Programm.  

 

Beschreibung: IMGP9175  

                                                                                                                 Im Innenhof der Abtei

Ein Pater erläuterte uns die Geschichte der Abtei und der Kirche. Beeindruckend ist das romanische Portal der Kirche hinter einem klassizistischen Vorbau, eine Steinplastik Maria mit dem Kinde aus dem 14. Jahrhundert und die Fresken und Stuckaturen. Im Museum konnte jeder einen Eindruck von dem Leben im Kloster bekommen. Die geschichtliche Entwicklung des Klosters ist anschaulich dargestellt, zusätzlich wurde ein sehr guter Film über die romanischen Fresken in der Krypta gezeigt. Leider sind sie nur zur abendlichen Vesper für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

 

                                              

 

 

   

                                                                                                                 Kartenstudium: wo ist der Sonnensteig?

 

 

Von Mals führen viele Wege nach Schlanders. Wir wollten über den Weg Nr. 17 und weiter auf den Sonnensteig nach Schlanders wandern. Um einen Umweg zu vermeiden und nicht zu weit nach Norden zu laufen, folgten wir zuerst dem Weg Nr. 14 zum Mitter Waal, der uns dann zum Sonnensteig führte.

 

Es war schon Mittagszeit und sehr heiß, als wir von Mals losmarschierten. Wieder stellten wir ein Auto auf dem Parkplatz unter der Churburg ab, dem Endpunkt unserer Wanderung

 

Beschreibung: IMGP9196  

                               Welch eine Sicht vom Sonnensteig auf den Ortler                                                   Holzskulpturen aus der Sagenwelt

              

        

Die Skulpturen auf dem Sonnensteig sind von dem Künstler Raimund Spiess und zeigen Gestalten aus der Vinschgauer Sagenwelt. Schautafeln informieren über die Waale, den Hl. Benedikt und über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Der Weg war nie langweilig und ließ uns die Hitze des Tages vergessen. Noch einmal ging es steil hinunter in den Ort Schluderns und auf einer heißen Teerstraße wieder bergauf zu unserem nächsten Ziel.

 

 

Es ist die Churburg, die uns bei 35 Grad im Schatten ca. 50 über uns erwartet. DBeschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTQlhc11oBgDXiloSim4fwGkBq9r0ZD3F2XnTeh6v7yN8hwvcbOUAie Churburg zählt zu den besterhaltenen Burganlagen Südtirols. Sie wurde zwischen 1253 und 1259 vom Churer Bischof Heinrich von Montfort erbaut.

Die Hitze des Tages hinterließ bei allen ihre Spuren. Ein Teil der Gruppe ruhte sich hinter den dicken Mauern im Eingang der Burg aus, der andere erfrischte sich im Turmkaffee. Etwas erholt folgten wir der jungen Führerin beim Gang durch die Burg.

 

Die Churburg ist Privatbesitz und gehört der Familie Trapp. Leider darf man im Inneren nicht fotografieren. Doch ein Foto konnte ich verbotenerweise machen Es zeigt den Arkadengang des Loggia Hofes mit den kostbaren Malereien.

 

                Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9208Marienberg Mals Schluderns Churburg.JPG   Beschreibung: Beschreibung: D:\110901 Kulturwanderung im Vinschgau\110901Bilder Kulturwanderung\IMGP9214Marienberg Mals Schluderns Churburg.JPG

                                             Burgeingang                              Arkadengang mit den wertvollen Malereien

 

Wir bekamen die reich ausgestatteten Räume zu sehen, Zimmer mit Kachelöfen, Wandtäfelungen und Malereien, die Bibliothek und den Pferdestall, in dem heute Andenken verkauft werden. Die weltweit größte private Rüstungssammlung befindet sich in dieser Burg.

 

Nach der Besichtigung mussten wir wieder über die heiße Burgstraße zurück zum Parkplatz. Hier warteten unsere Autos und brachten uns ins Hotel zurück. Nach diesem langen heißen Tag waren alle froh, sich auszuruhen.

 

Der letzte Tag sollte der Höhepunkt der Kulturwanderung werden, die Besichtigung der Benediktinerabtei Müstair, Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Wieder brannte die Sonne heiß, als wir vom Parkplatz an der Kirche St. Pankratius vor dem westlichen Stadttor von Glurns losmarschierten. Erst in die falsche Richtung, dem Schild des Jakobswegs folgend. Ein Blick auf die Karte zeigte einen direkteren Weg über die Brücke am westlichen Stadttor, auf der wir die Etsch überqueren. Wir wanderten dann am Ufer der Etsch entlang bis hinter einen Campingplatz, wo wir die Etsch wieder über eine Fußgängerbrücke überquerten. Als erfrischend bleibt die Dusche der Wassersprenger auf dem Pfad zum Jakobsweg in Erinnerung, der unmittelbar an einem Wiesenrand verläuft.

   Beschreibung: IMGP9219 Beschreibung: IMGP9220 Beschreibung: IMGP9227

              Unfreiwillige Dusche am Wiesenrand                                                         Die Fußsohlenwanderer                                         Erdwespen     

 

 

Nach dieser Dusche stiegen wir wieder steil im Wald zum Mitter Waal hinauf. Ich hatte gehofft, auf dem Waalweg gemütlich weiter wandern zu können. Doch weit gefehlt, ein Wegweiser zwang uns, den Waal zu verlassen und steil in Serpentinen über 100 Höhenmeter aufzusteigen. Barfuß gehen ist gesund, doch muss man daran gewöhnt sein. Einige von uns hatten diese Gewöhnungsphase offensichtlich bereits hinter sich, zogen ihre Schuhe aus und wanderten einige Zeit mit nackten Sohlen, bis es wieder abwärts ging.

 

Die gewonnene Höhe nützte wenig, bald ging es die mühsam erstiegenen 100 Höhenmeter steil abwärts wieder zurück auf den Waalweg. Im Schatten des Waldes verläuft der Waal leicht ansteigend. Auf und am Weg fanden wir Hunderte kleiner Löcher mit Sandanhäufungen. Wir sahen genauer hin und entdeckten Erdwespen, die aus den Löchern krochen oder hinein flogen, eine Besonderheit der Natur.

 

Der Waalweg endet auf einem Flurweg, der parallel zum rauschenden Rambach verläuft. Statt Schatten freie Sicht auf die Berge und die Burg Rotunde hoch über Taufers. Kurz vor Rifair war eine Pause an dem reißenden Bach angesagt und drei Stunden später die Abzweigung zur Schweizer Grenzstation erreicht. Ich telefoniere, um die Führung durch das Kloster für 14 Uhr zu vereinbaren. Rechtzeitig vor der vereinbarten Zeit sind wir am Kloster und haben noch etwas Zeit, um uns auszuruhen nach dem schweißtreibenden Aufstieg.

 

 

Die Sage erzählt, Karl der Große habe das Kloster errichten lassen zum Dank, weil er bei seiner Reise über die Alpen in das Münstertal mit göttlicher Hilfe ein Unwetter überlebt hatte. Die Ursprünge des Klosters gehen auf das achte Jahrhundert zurück.

 

Wir kamen bei der Begrüßung unserer Führerin schnell auf die Sprachen im Münstertal. Sie selbst ist eine Münstertalerin und spricht Rätoromanisch, die Ortssprache Jauer, Deutsch, Schwyzerdütsch und Italienisch. Sie gab uns ein Beispiel und begrüßte uns in der alten Sprache, die in diesem Tal noch lebendig ist.

 

Der Rundgang durch die Kirche und das Museum war sicherlich der Höhepunkt dieser Kulturwanderung. Es würde den Rahmen dieser Schilderung sprengen, genauer das Gesehene zu beschreiben. Ich beschränke mich auf wenige Stichworte. Die Fresken in der Kirche aus der karolingischen und romanischen Zeit mit Bildern aus der biblischen Geschichte wie die Flucht aus Ägypten oder das Gastmahl Herodes mit der tanzenden Salome und der Enthauptung Johannes sind einmalig. Im Plantaturm ist ein modernes Museum eingerichtet mit Funden aus Ausgrabungen, Plastiken aus Marmor, Altarplastiken und Zeugnissen der klösterlichen Wohnkultur.

 

   Beschreibung: IMGP9260     

                                                                                                                                           Innenansicht der Kirche mit romanischen Fresken

 

Nach einem Gruppenfoto vor dem Kloster kehrten wir nach Glurns zurück, um uns auf dem Marktplatz mit Kaffee, Kuchen, Eis und kühlen Getränken zu stärken.

  

Ein aufkommendes heftiges Gewitter mit starkem Sturm und Regen beendete abrupt das gemütliche Beisammensein.

Beschreibung: image055   Beschreibung: image056   

                                                                         Glurns

 

Wir versuchten einigermaßen trocken zum Auto zu kommen, um ins Hotel zurückzufahren. Auf dem Weg zum Hotel kamen schon wieder die ersten Sonnenstrahlen durch. Über dem Tal spannte sich ein herrlicher Regenbogen.
Kurz vor dem Hotel war die Straße gesperrt. Der heftige Gewittersturm hatte einen Baum gefällt, eine große Lärche lag quer über der Straße.

Erstaunlich schnell hatte die freiwillige Feuerwehr den Baum zersägt und das Hindernis beiseite geräumt. Rechtzeitig zum Abendessen waren alle wieder im Hotel.

 

Die Kulturwanderung ging mit diesem Tag zu Ende und gleichzeitig auch das schöne, wenn auch etwas zu heiße Wetter. Nur gut, dass ich für die Heimreise kein Programm mehr vorgesehen hatte. Die Fahrt über den Reschenpass zeigte uns, wie launisch das Wetter sein kann: Sturm von Norden, Regen und Temperaturen bis unter sechs Grad.

 

                         Beschreibung: IMGP9271 

 

                                                                               Abendstimmung – Blick vom Fenster des Hotels